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Künstliche Intelligenz ist nicht zu stoppen

Der Technologie-Konzern Alphabet (Google) gilt als einer der Antreiber bei der Weiterentwicklung der „Künstlichen Intelligenz“ (AI). Nun ist der auf AI spezialisierten Alphabet-Tochter „Deep Mind“ ein weiterer grosser Schritt gelungen. Die Tochter hat bereits eine lernende Software entwickelt, die vor rund zwei Jahren den besten Go-Spieler der Welt geschlagen hatte. Go ist ein Jahrtausende altes Brettspiel, welches schwieriger als Schach gilt. Es bestehen fast unendliche Spielvarianten und -strategien, weswegen es Intuition, Rechenleistung und Erfahrung braucht, um zu den Besten der Besten zu zählen. AlphaGo, wie das Programm von Deep Mind heisst, basierte darauf, dass das Programm zunächst Tausende Go-Spiele zwischen menschlichen Spielern analysierte und daraus eigene Strategien entwickelte, welche das Programm von Spiel zu Spiel verbesserte. Mit der neuen Software, genannt AlphaGo Zero, wird dieser Schritt komplett ausgeblendet. Wie die Forscher von Deep Mind mitteilten, habe man die Software lediglich mit den Spielregeln gefüttert – von da an spielte das Programm gegen sich selbst. Und lernte dabei. Nach nur drei Tagen hatte das Programm ein Spielniveau erreicht, welches das vorangegangene Alpha-Programm in den Schatten stellt. Schnell überflügelte AlphaGo Zero menschliches Spielniveau und besiegte die letzte veröffentlichte AlphaGo-Version mit 100 zu null, teilten die Deep-Mind-Experten in ihrem Blog mit. Die neue Software seit so mächtig, da sie nicht länger durch die Grenzen des menschlichen Wissens eingeschränkt sei, so Deep Mind. Die Entwickler wollen nun die dahinterstehende Netzwerkstruktur, eine neuartige Kombination existierender KI-Methoden wie „künstliche neuronale Netze“ und „Reinforcement Learning“, auf andere nutzbringende Anwendungen, wie zum Beispiel in den Bereichen Gesundheit oder Energieversorgung, übertragen. Die Entwicklung bzw. die Weiterentwicklung der „Künstlichen Intelligenz“ dürfte in den kommenden Jahren eines der grossen Trendthemen bleiben, da es unsere Art und Weise zu Leben und zu Arbeiten in den kommenden Jahrzehnten grundlegend ändern könnte. Aus Anlegersicht ist und bleibt das Thema fast ein „Muss“. 2016 haben alleine Venture-Capital-Investoren über USD 5 Milliarden in Unternehmen investiert, die sich in irgendeiner Form mit KI beschäftigen. Laut dem Dienstleister CB Insight entspricht dies einem Zuwachs von 61%. Die Volksrepublik China hat im Juli dieses Jahres angekündigt, USD 150 Milliarden in das Segment investieren zu wollen, um im Jahr 2030 zum Weltmarktführer aufzusteigen. Zugleich wird dem Segment ein rasantes Umsatzwachstum zugestanden. Tractica rechnet damit, dass sich die Umsätze, die mit KI-Unternehmensanwendungen weltweit erzielt werden, von USD 1‘622 Millionen im Jahr 2018 auf USD 31’236 Millionen im Jahr 2025 vermehrfachen sollen.
Konklusion:
Vontobel bietet mit einem neuen Tracker auf den Solactive Artificial Intelligence Performance Index ein interessantes Produkt für dieses Anlagesegment an (ISIN: CH0377372368 ).