
Für den österreichischen Motorrad- und Komponentenhersteller läuft es derzeit rund. Jüngst erhöhte das Unternehmen die langfristige Absatzprognose von 300‘000 verkauften Einheiten im Jahr 2021 auf 400‘000 Einheiten im Jahr 2022. Auch auf mittelfristige Sicht sieht es bei KTM nach einem ordentlichen Geschäftsjahr aus. Der Umsatz soll auf Jahressicht von EUR 1.34 Milliarden auf EUR 1.5 Milliarden und das Ebit von EUR 122 Millionen auf EUR 130 Millionen steigen. Ein aus unserer Sicht tendenziell konservativer Ausblick. Unsere Berechnungen legen nahe, dass KTM das Ebit auf EUR 134 Millionen ausweiten sollte – eine Zuwachsdynamik, die sich im kommenden Jahr sogar noch leicht beschleunigen sollte. Für das Geschäftsjahr 2018 rechnen wir beim Ebit mit einem Plus von fast 11% (EUR 148 Millionen). Die Bank Vontobel hat jüngst mit einer drastischen Preiszielerhöhung für eine regelrechte Kursexplosion gesorgt, wodurch das kurz- bis mittelfristige Aufwärtspotenzial deutlich reduziert wurde.
Konklusion:
Die Aktie von KTM Industries ist vor allem für Anleger mit einem langfristigen Horizont interessant. Kurz- bis mittelfristig erscheint uns aktuell das Potenzial aufgrund der jüngsten Bewegung beschränkt.