
Die Aktie des österreichischen Motorradherstellers ist jüngst auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr gesunken. Die schlechte Stimmung im Autosegment hat mittlerweile auch den Motorradhersteller mit voller Wucht erfasst. Die Korrektur erscheint uns aufgrund unserer Geschäftsprognosen für die kommenden 24 Monate jedoch übertrieben. Wir gehen weiter davon aus, dass KTM die Erlöse im kommenden Jahr und 2020 um 4% bzw. 8% ausweiten kann. Mit etwas Glück könnte es dem Unternehmen bereits im Jahr 2020 gelingen, die Umsatzmarke von EUR 1.8 Milliarden zu überspringen. 2018 dürfte KTM in etwa EUR 1.58 erlösen. Die Ebit- sowie die Ebitda-Marge dürfte sich kommendes Jahr und 2020 im Vergleich zum anvisierten Wert von 10.2% bzw. 16.2% zwar etwas zurückbilden, aber sich weiter auf einem vergleichsweise hohen Niveau oberhalb von 9.5% bzw. 15.5% halten.
Konklusion:
Investierte Anleger halten der Aktie von KTM Industries die Treue und sitzen die gegenwärtige Schwächphase aus. Bei einer Beruhigung der Lage dürfte die Aktie wieder kräftig anziehen.