
Die Halbjahreszahlen des Salz- und Düngemittelherstellers haben die Investoren verschreckt. Das operative Ergebnis brach um 53% auf EUR 233 Millionen ein, der Umsatz schrumpfte um ein Fünftel auf EUR 1.8 Milliarden. Viel erschreckender ist jedoch der Ausblick, den das Unternehmen gab. Tiefere Kalipreise, eine nachlassende Nachfrage nach Auftausalzen und Produktionseinschränkungen im Werk in Werre und Probleme beim milliardenschweren kanadischen Minenprojekt „Legacy“ drücken auf das Geschäft. K+S rechnet für das Gesamtjahr nur noch mit einem Umsatz von EUR 3.5 Milliarden bis EUR 3.7 Milliarden (Vorjahr: EUR 4.2 Milliarden). Das Ebit soll auf EUR 200 Millionen bis EUR 300 Millionen zurückgehen (Vorjahr: EUR 782 Millionen). Wir erwarten, dass K+S angesichts der Talfahrt die Dividende für 2016 senken wird. Wir bestätigen unsere Verkaufsempfehlung.