
Der Düngemittel- und Salzproduzent hat schwierige Zeiten hinter sich – sowohl was das operative Umfeld als auch die Kursentwicklung an der Börse betrifft. Wir hatten die Aktie in Ausgabe 10/2017 bei EUR 21.66 zum spek. Kauf empfohlen, woraufhin die Aktie binnen weniger Wochen zunächst über 10% zulegen konnte. Ab Mitte Juli begann eine wilde Berg- und Talfahrt. Zuletzt hatten wir die Aktie im Rahmen unserer „Daily News“ auf „Halten“ zurückgestuft. Mittlerweile scheint es nach Ansicht der Analysten der UBS so, dass sich die Nachfrage-Angebotslage im Sektor deutlich aufgehellt habe, was die Gewinnprognosen 2018 bis 2020 als zu konservativ erscheinen lasse. Die Analysten stuften die Aktie von „Sell“ auf „Buy“ hoch und nahmen sie zugleich auf die vielbeachtete „Conviction Buy List“ auf. Dies gab der Aktie zuletzt kräftig Rückenwind, wodurch zugleich noch ein charttechnisch positives Signal ausgelöst wurde: Der Sprung über den Widerstand im Bereich um EUR 23.30 eröffnet aus technischer Sicht neues Aufwärtspotenzial.
Konklusion:
Die hohe Verschuldung und weiter bestehende operative Unsicherheiten machen die K+S-Aktie für konservative Anleger wenig attraktiv. Spek. Investoren nutzen den neuen Schwung und steigen ein.