
Nach den jüngsten Verkaufswellen, welche die Aktie von Kering seit Ende Juli in die Tiefe gerissen haben, erscheint uns das Papier mittlerweile deutlich unterbewertet. Auf Grundlage des für 2020 erwarteten Gewinns wird die Aktie des französischen Luxuskonzerns mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von gerade 15.3 gehandelt, was vor allem im Vergleich zu anderen Luxusunternehmen geradezu ein Schnäppchen ist. Der Konzern, so Branchenbeobachter, ist mittlerweile der günstigste unter den europäischen Peers. Uns erscheinen die massiven Kursrückschläge nach den minimal enttäuschenden Halbjahreszahlen übertrieben – vor allem die Furcht, dass der Gucci-Brand unter massiven Verkaufsrückgängen leiden könnte, erscheint uns gegenwärtig unbegründet. Wir sehen in der Kursschwäche einen attraktiven Einstiegspunkt.