
Die aktuellen Marktverwerfungen matchen zahlreiche Finanzprodukte, die in den vergangenen Jahren auf den Markt kamen und Anlegern vorderhand ein Gefühl der Sicherheit geben sollten. In diese Kategorie fallen auch sog. Minimum Volatility ETF. Und sie überzeugen. Zwar konnten auch die Minimim Volatility ETF in den zurückliegenden gut drei Wochen Verluste nicht vermeiden. Diese fielen im Vergleich zu den grossen Leitindizes deutlich geringer aus. Beim iShares Edge MSCI World Minimum Volatility ETF summieren sich die Verluste gegenüber dem Jahreswechsel 2019/20 mittlerweile auf gut 20%. Zum Vergleich: Der Dow Jones lag zwischenzeitlich mehr als 25%, der DAX mehr als 30% und der Euro Stoxx50 mehr als 32% im Minus. Zudem spielt der ETF vor allem bei einer einsetzenden Erholung seine Stärke voll aus. Nach dem Crash im vierten Quartal 2018 brauchte der ETF bzw. der unterliegende Index nur 2 Monate, um die vergleichsweise geringeren Verluste (Q4/2018: – 7.2%) wieder aufzuholen. Der MSCI World verlor in Q4/2018 13.4% und brauchte fast ein halbes Jahr, um die Verluste wettzumachen!
Konklusion:
Auch im aktuellen Umfeld zeigen Minimum Volatility ETF ihre Stärke: Robustheit. Die Verluste fielen deutlich geringer aus als bei den grossen Leitindizes!