+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
-6.63%
Jahr 2022

Helvetia

Der jüngste Kapitalmarkttag des Schweizer Versicherers war zwar unspektakulär, aber dennoch nicht gehaltlos. An den bereits bekannten Finanzzielen bis zum Jahr 2020 hat der Versicherungskonzern nicht gerüttelt. Bis dahin soll unter anderem das Geschäftsvolumen von CHF 8.5 Milliarden Ende 2016 auf CHF 10 Milliarden steigen. Das Eigenkapital-Renditeziel beziffert Helvetia nach wie vor bei 8-11%. Im Nichtlebenversicherungsgeschäft wird am Ziel, die Combined Ratio unterhalb der 93%-Marke zu halten, festgehalten. Mit dem Swiss Solvency Test wird derweil ein Ratio im Bereich von 140% bis 180% angepeilt, was 2016 auch erreicht wurde. Positiv überrascht hat uns die Zuversicht des Managements. „Mit der Umsetzung unserer Strategie Helvetia 2020 sind wir bereits sehr gut unterwegs“, so CEO Philipp Gmür. Helvetia sei sehr gut aufgestellt und habe eine starke Basis für die Weiter-entwicklung. Diese dürfte vorderhand – und wenig überraschend – in Richtung Digitalisierung weisen. Schlankere Geschäftsmodelle, Automatisierung oder eine vermehrte Interaktivität mit den Kunden. Erwähnenswerter ist aus unserer Sicht aber die Sichtweise auf das klassische Lebenversicherungsgeschäft. Dieses steht zwar unter Druck. Allerdings schafft es das Management, die Margen stabil zu halten bzw. die Margen im Neugeschäft sogar zu erhöhen. Darüber hinaus sollte die Auslandsexpansion den operativen Geschäftsgang unterstützen.
Konklusion:
Wir nehmen durchaus positive Eindrücke vom jüngsten Kapitalmarkt-tag des Schweizer Versicherungskonzerns mit. Investierte Anleger sollten den Titel halten.