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Jahr 2024
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Jahr 2022

Hasbro

Unterschiedlicher könnte die Gefühlswelt für langjährige Aktionäre der beiden Spielzeughersteller Hasbro und Mattel kaum sein: Während Mattel-Aktionäre seit Jahren kein Land sehen, steigt das Papier des grossen Konkurrenten kontinuierlich. Während der Hasbro-Titel in den vergangenen fünf Jahren 165% zugelegt hat, müssen die Mattel-Aktionäre für diesen Zeitraum einen Wertverlust von über 25% verdauen. Zwar dominieren Mattel, Hasbro und die Lego-Gruppe den amerikanischen Spielzeugmarkt und vereinen einen Marktanteil von zusammen über 50% auf sich. Doch Mattel hat seit Jahren Probleme, Hasbro und Lego punkto Wachstum zu folgen. Über eine Milliarden Barbie-Puppen hat Mattel seit der Lancierung im Mai 1959 verkauft. In den letzten Jahren verliert das Geschäft deutlich an Zugkraft. Mattel kämpfte – wenig erfolgreich – gegen die Digitalisierung der Kinderzimmer. Kein Wunder also, dass mit Margaret Georgiadis eine ehemalige Google-Managerin das Ruder beim Spielzeughersteller übernommen hat. Sie soll das Kinderzimmer mit dem Internet verbinden und den Konzern in die digitale Zukunft führen. Doch damit ist das eigentliche Problem, welches zumindest die mittelfristige Zukunft anbelangt, nicht gelöst. Dem Konzern fehlt ein starker Partner. Denn seitdem der Unterhaltungskonzern Walt Disney den Mattel-Wettbewerber Hasbro als seinen Liebling für das Film-Merchandising auserkoren hat, läuft es für den Konzern prächtig. Der Spielzeugkonzern produziert das Spielzeug zum Disney-Film, so auch für „Beauty and the Beast“, aber auch „Star Wars“, „Frozen“ und „Cars“. Und Disney dürfte dafür sorgen, dass es auch in den kommenden Jahren weiter rund läuft. Der Unterhaltungsriese hat elf Remakes beziehungsweise Realverfilmungen angekündigt, darunter „101 Dalmatiner“ mit Oscar-Preisträgerin Emma Stone und „Pinocchio“ mit Robert Doney Jr. – sie alle haben Blockbuster-Potenzial. „Hasbro ist das beste Unternehmen der Branche mit einem ganz starken Portfolio“, heisst es bei Goldman Sachs. „Es reicht von den Marvel-Helden über Star Wars, Disneys Eiskönigin bis hin zu Transformers. Hasbro hat eine erstklassige Preissetzungsmacht, was man an den hohen Margen des Konzerns sehen kann.“ Und damit nicht genug: Denn die klassischen Brettspiele von Hasbro sind ebenfalls Kassenschlager. So zählt „Monopoly“ weiter zu den Best-Sellern des Konzerns. Hasbro vs. Mattel – das ist eine Wachstumsstory gegen einen Turnaround-Kandidaten. Wir empfehlen, auf eine Fortsetzung der Wachstumsstory zu setzen und die Hasbro-Aktie zu kaufen.
Konklusion:
Das 2017er-KGV von über 20 ist bei einer Nettomarge von 11.5% absolut in Ordnung. Die gegenwärtige leichte Konsolidierung ist aus unserer Sicht eine gute Chance, um in Hasbro einzusteigen!