
Wir hatten die Aktie der amerikanischen Motorrad-Schmieder letztmals in Ausgabe 16/2019 bei USD 37.23 zum „Verkauf“ empfohlen. Bis Ende Mai sackte die Aktie unter USD 33 ab und erholt sich seitdem leicht. Die jüngst vorgelegten Q2-Zahlen bekräftigen unsere negative Sicht: Easy Rider ist tot! Die Erlöse sanken um 6% auf USD 1.4 Milliarden, der Gewinn brach um 20% auf USD 195 Millionen ein. Bedenklich ist vor allem, dass sich die Absatzschwäche mittlerweile nicht mehr allein auf den wichtigen US-Heimatmarkt beschränkt. Denn im abgelaufenen Quartal entwickelte sich auch das Geschäft ausserhalb der USA nur schwach. Harley Davidson nahm sowohl die Absatzprognose sowie den Gewinnausblick für das laufende Geschäftsjahr zurück. So soll die operative Marge nur noch zwischen 6% bis 7% liegen – zwei Prozentpunkte unter der bisherigen Prognose.