
Der Goldpreis konnte sich im Zuge der jüngsten Aufwärtsbewegungen an den Aktienmärkten ebenfalls fangen und die Marke von USD 1‘600 pro Feinunze zurückerobern. Seinem Ruf als sicherer Hafen konnte das gelbe Edelmetall in Zeiten des Chaos‘ an den Märkten einmal mehr nicht gerecht werden. Wir haben in den vergangenen Ausgaben des „the investor“ mehrfach ausgeführt, weshalb der Goldpreis in der aktuellen Lage ebenfalls unter die Räder gekommen ist. Bereits in der Finanz- und Wirtschaftskrise vor mehr als zehn Jahren war der Goldpreis anfänglich stark unter Druck geraten. Als die US-Notenbank ihr damals gigantisches Wertpapierkaufprogramm aufgleiste, zog der Goldpreis stark an. Angesichts der grenzenlos erscheinenden Hilfspakete, welche von der US-Regierung und der US-Notenbank in den vergangenen Wochen geschnürt wurden, erscheint uns Gold als „Währung der letzten Instanz“, wie Goldman Sachs das Edelmetall charakterisiert, wieder verstärkt gefragt zu sein.
Konklusion:
Regierungen und Notenbanken setzten im Kampf gegen die Pandemie auf geldpolitische und fiskalische Atombomben. Gold als Absicherung gegen die Entwertung der Währung wird einen Boom erfahren!