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Jahr 2025
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Jahr 2024
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Jahr 2023
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Jahr 2022

Givaudan

Keine Revolution, sondern eine Evolution, so beschrieb Givaudan-Chef Gilles Andrier die vor wenigen Tagen veröffentlichten mittelfristigen Finanzziele des Duft- und Aromenherstellers. Tom Hallam, CFO des Unternehmens, merkte an, dass eine Revolution angesichts der zurückliegenden Erfolgsstory auch gar nicht gewünscht sei.
Die Ziele: Für Givaudan besteht grundsätzlich kein Grund, weswegen man vom bisherigen Erfolgsweg abweichen sollte. So waren auch die mittelfristigen Planziele keine Überraschung. Der Umsatz soll in der Periode 2020 bis 2025 organisch zwischen 4% und 5% wachsen. Der Free Cash Flow soll bezogen auf den Umsatz 12% betragen. Die neuen Ziele entsprechen en gros den bisher geltenden 5-Jahreszielen, die bis zum Jahr 2020 galten. Lediglich der Free Cash Flow wurde etwas ambitionierter zwischen 12% und 17% angelegt. In der Rückschau konnte Givaudan diese Ziele erreichen. In der Fünfjahresperiode bis 2020 wuchs das Unternehmen organisch um 5.1% und konnte selbst im ersten Halbjahr 2020 trotz Coronakrise organisch um 4.1% zulegen. Der Free Cash Flow lag im Fünfjahresdurchschnitt bei 12.5% des Umsatzes. Langfristig – bis 2030 – soll der Umsatz auf Basis der Erlöse des Jahres 2018 verdoppelt werden, womit Givaudan durchblicken liess, auch in der zweiten Hälfte des laufenden Jahrzehntes ein organisches Wachstum von 4% bis 5% anzupeilen. Strategische Schritte: Auch wenn Givaudan die bisherigen Zielsetzungen bravourös gemeistert hat, wird die kommende Periode kein Selbstläufer. Um die Ziele zu erreichen, wird Givaudan neue Kundenmärkte erschliessen. Die Übernahme von Naturex zielt bereits in diese Richtung – denn damit erhält Givaudan einen grösseren Fussabdruck auf dem Gebiet der Ernährungsspezialitäten, der Nahrungsmittelinhaltsstoffe und der Schönheit. Darüber hinaus will Givaudan auch in Zukunft nahe am Kunden sein. Dies heisst, disruptive Produkte müssen schnell aufgenommen und antizipiert werden. Hier könnte die von Givaudan bereits eingeschlagene Strategie, sich verstärkt auf regional verankerte Unternehmen zu fokussieren, Gold wert sein. Sie wuchsen zuletzt deutlich schneller als die globalen Multis. Zudem will der Schweizer Duft- und Aromenhersteller verstärkt in die Märkte südlich des Äquators expandieren, die langfristig ein hohes Wachstum versprechen.

Konklusion:
Auf dem aktuellen Kursniveau erscheint uns die Aktie trotz der guten Aussichten mittlerweile ambitioniert bewertet. Entsprechend könnte eine Korrektur attraktive Einstieglevels generieren.