
Georg Fischer hat an seinem jüngsten „Technology Day“ vor allem Produktinnovationen vorgestellt, die das Potenzial haben, die Margenausweitung kurz- bis mittelfristig zu unterstützen. Insgesamt hielt der Konzern aber an seinen mittelfristigen Prognosen fest. Zwischen den Jahren 2016 bis 2020 rechnet Georg Fischer mit einem organischen Umsatzwachstum von 3% bis 5%. Entsprechend verhalten fiel die Reaktion an den Börsen aus – einige Marktteilnehmer hatten mit einer Prognoseanhebung gerechnet. Wir bestätigen unsere positive Sicht auf den Konzern, zumal auch aus charttechnischer Sicht die Aktie quasi Neuland beschritten hat. Das Papier konnte die markante Widerstandszone im Bereich zwischen CHF 815 und CHF 820 nachhaltig überspringen und hat zugleich das Mehrjahreshoch bei CHF 830 pulverisiert. Dennoch ist die Aktie nicht übermässig teuer: Auf Grundlage unserer Gewinnprognose für das kommende Jahr beträgt das KGV 2017 derzeit gut 15, womit die Aktie noch Luft nach oben haben sollte.
Konklusion:
Aus unserer Sicht hat der Titel das Potenzial, in den kommenden Monaten noch bis über CHF 960 zu steigen. Wir rechnen für 2017 mit einem Gewinnwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich.