+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
-6.63%
Jahr 2022

General Electric

General Electric kämpft weiter gegen ein schwieriges Umfeld. Dennoch waren die Zahlen für das zweite Quartal nicht ganz so schlecht, wie erwartet worden war. Der Umsatz sank um 12% auf USD 29.6 Milliarden, wobei es vor allem in den Sparten Energieversorgung und Transport sowie im Geschäft mit Öl und Gas harzig lief. Analysten hatten im Schnitt sogar mit einem Umsatzschwund auf USD 29.15 Milliarden gerechnet. Das um verschiedene Posten wie Kosten für den Konzernumbau bereinigte Ergebnis sank um 45% auf USD 2.4 Milliarden bzw. USD 0.28 pro Anteilsschein. Auch in diesem Punkt schnitt GE besser ab als erwartet (Konsens: USD 0.25 je Aktie). Ein Lichtblick war der Auftragseingang, der um 6% auf USD 28.3 Milliarden gesteigert werden konnte. Der Jahresausblick wurde bestätigt. Die Aktie reagierte mit deutlichen Abgaben auf die Zahlen, was unseres Erachtens nicht gerechtfertigt ist. GE liefert seit einigen Quartalen eine ähnlich solide operative Entwicklung ab wie die amerikanischen Mischkonzerne Honeywell oder United Technologies – mit dem Unterschied, dass sich die Aktie von GE seit nunmehr fast 2 Jahren deutlich schlechter entwickelt hat. Einen Stimmungswechsel könnte der Anfang August anstehende Chefwechsel bei GE einleiten. Am 1. August übergibt der langjährige CEO das Zepter an seinen Nachfolger John Flannery. Dieser hat dann die Möglichkeit, die Investoren von einer höheren Bewertung des Mischkonzerns zu überzeugen.
Konklusion:
Insgesamt schlägt sich GE in einem schwierigen Umfeld ordentlich. Im Vergleich zu anderen amerikanischen Mischkonzernen ist die GE-Aktie aus unserer Sicht unterbewertet. Kaufen!