
Nach einer starken Performance im Jahr 2019 (+27%) legte die Aktie des Sanitärtechnikunternehmens 2020 einen missratenen Start ins Jahr 2020 hin. Während der Gesamtmarkt weiter stieg, rutschte der Titel in den ersten Handelswochen des Jahres 2020 fast 5% ab. Wenige Impulse dürfte auch das jüngst vorgelegte Trading Update für das zurückliegende Geschäftsjahr aussenden. Die Umsatzentwicklung war solide – mehr aber auch nicht. Gemäss ersten Zahlen zogen die Erlöse auf Jahressicht und währungsbereinigt um 3.4% an, womit das anvisierte Zielband von 3% bis 4% mittig getroffen wurde. Die Ebitda-Marge wird sich punktgenau auf die in Aussicht gestellten 29% belaufen. Leicht optimistisch äusserte sich CEO Christian Buhl mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2020. Zwar rechnet man bei Geberit in den verschiedenen Ländern weiter mit differierenden Entwicklungen. Insgesamt erwartet der CEO aber auch 2020 gute Resultate. Neue Impulse konnte Geberit mit den ersten Zahlen für 2019 nicht auslösen. Die Aktie scheint für den Moment ausgereizt.
Konklusion:
Geberit hat einen schwachen Jahresstart hingelegt – und die ersten Zahlen für 2019 dürften keine neuen Aufwärtsimpulse generieren. Das Papier scheint ausgereizt – die Zeit für Gewinnmitnahmen rückt näher!