
Es könnte ein schlechtes Vorzeichen für unseren Depotwert Siemens (Seite 14) sein. Der amerikanische Industriegigant General Electric leidet weiter unter dem schwierigen Marktumfeld im Öl- und Gasgeschäft. Der jüngst vorgelegte Zahlenkranz der US-Amerikaner fiel in fast allen wichtigen Eckpunkten enttäuschend aus. Schlimmer noch – auch beim Ausblick für das Gesamtjahr musste GE Abstriche machen. GE rechnet in diesem Geschäftsjahr nur noch mit einem Wachstum aus eigener Kraft – also ohne Zukäufe – von bis zu 2%. Bisher hatte der US-Konzern mit einem Plus zwischen 2% bis 4% gerechnet. Aus unserer Sicht bahnt sich derzeit keine schnelle Wende zum Besseren an. Zwar steigen die Ölpreise, aber dieser Anstieg dürfte noch zu wenig ausgeprägt sein, um die Investitionsfreude der Öl- und Gaskonzerne neu zu entfachen.