
Die jüngsten Nachrichten zur Cashflow-Entwicklung beim Industriekonzern General Electric bilden einen Rückschlag auf dem Weg zu alter Stärke. GE kündigte an, dass der Cashflow im ersten Quartal 2020 erneut ins Minus rutscht. Der Konzern rechnet mit einem negativen Cashflow von rund USD 2 Milliarden. GE spürt die Krise bei einem seiner Grosskunden, Boeing. Das Flugverbot für das Modell 737-Max und der Produktionsstop schlagen nun auch auf GE zurück. Allerdings soll sich die Lage im Lauf des ersten Semesters wieder entspannen und im Gesamtjahr ein positiver Cashflow von USD 2 Milliarden bis USD 4 Milliarden zu Buche schlagen, wie das GE-Management bekräftigte. Einerseits will GE seine Produktion für den Boeing-Rivalen Airbus ausweiten. Darüber hinaus erwarten wir andererseits, dass der Handelsdeal zwischen den USA und China auch Boeing zugutekommen wird. Denn China dürfte in Zukunft verstärkt auch Produkte des amerikanischen Flugzeugbauers nachfragen, um die vereinbarten Bedingungen des Handelsdeals erfüllen zu können.
Konklusion:
Das Minus beim Cashflow im ersten Quartal ist ein Rückschlag, welche auch beim Aktienkurs Spuren hinterlassen hat. Dennoch sehen wir GE auf einem guten Weg, um zurück in die Erfolgsspur zu finden.