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Jahr 2022

GameStop

Wir hatten in Ausgabe 33/2019 vor einem Investment in den Gaming-Detailhändler Gamestop gewarnt. Die vor wenigen Tagen vorgelegten Zahlen für das dritte Quartal waren schlicht verheerend. Die Erlöse brachen im zurückliegenden Jahresviertel über 25% auf USD 1.44 Milliarden ein. Damit fiel der Erlösrückgang fast doppelt so hoch aus, wie von Analysten erwartet worden war. Unter dem Strich schrieb GameStop einen Verlust von USD 83 Millionen oder USD 0.49 je Anteilsschein. Auf dem Börsenparkett hatte man hingegen mit einem Gewinn von USD 0.11 pro Aktie gerechnet. GameStop leidet unter den stetig steigenden Online-Käufen der Gaming-Community. Und Besserung ist vorerst nicht in Sicht: GameStop rechnet damit, dass die Verkaufsschwäche bis ins vierte Quartal 2020 anhalten wird – erst dann werden Sony und Microsoft ihre neuen Spielekonsolen auf den Markt bringen.

Konklusion:
Analysten beschrieben die Zahlen und den Ausblick als „schrecklich“. Die Zukunft des Unternehmens sei besiegelt. Dem ist nicht viel hinzuzufügen. GameStop steht mit einem Bein im Grab!