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Jahr 2025
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Jahr 2024
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Jahr 2023
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Jahr 2022

USA - Das Donnergrollen wird lauter

Das Donnergrollen an den US-Aktienmärkten hatte sich in den vorangegangen Wochen leise angekündigt. Seit Anfang März, als der S&P500 bei 2‘395 Zählern ein neuerliches Allzeithoch markiert und die Bewertungen der Aktien gemessen am Shiller P/E-Index den Stand von fast 30 und damit das Niveau vor der grossen Depression 1929 erreichte, sackte der Index zunächst in kleinen und dann immer grösser werdenden Schritten ab. Ob es sich um eine temporäre Korrektur oder ob es sich um den Beginn einer längeren Abwärtsfahrt handelt, ist derzeit noch nicht klar. Fakt ist aus unserer Sicht jedoch, dass die Übertreibungen an den US-Börsen mittelfristig wieder zurückgeführt werden. Selbst dem letzten Optimisten scheint mittlerweile klar zu werden, dass US-Präsident Donald Trump seine Pläne für die US-Wirtschaft keineswegs so einfach umsetzen kann, wie er es immer wieder grossspurig verspricht. Denn, wenn er bereits Probleme hat, die von den Republikanern verhasste Obamacare zu bodigen, und auf wesentlich grösseren Widerstand innerhalb seiner eigenen Parteireihen stösst, wie sollen dann so komplexe Themen wie eine Steuerreform oder multimilliarden Dollar schwere Infrastrukturmassnahmen zeitnah umgesetzt werden? Wir haben seit Wochen davor gewarnt, dass die Wende an den US-Märkten bevorstehe und sich die Stimmungslage an der Börse schlagartig ändern könne. Erschwerend kommt hinzu, dass die US-Notenbank keine neuerlichen Rauchzeichen ausgesendet hat, die auf eine baldige Zinserhöhung schliessen lassen. In den ersten gut acht Wochen des Jahres war die Aussicht auf eine Zinserhöhung als Zeichen der wirtschaftlichen Stärke der USA interpretiert worden.
Auftakt zu einem Bärenmarkt?
Wir sehen in den jüngsten Abwärtsbewegungen derzeit noch keine übergeordneten Warnsignale. Gegenwärtig erscheinen uns die Rückschläge eher als überfällige Korrektur der Übertreibungen in den Vorwochen – zudem gehen wir davon aus, dass vor allem grosse Investoren, die in den zurückliegenden Wochen ihre Liquiditätsquoten deutlich erhöht hatten, die tieferen Kursniveaus nutzen, um wieder stärker in den Markt einzusteigen, was wiederum die Aktienkurse stabilisieren bzw. antreiben sollte. Wir haben in den ersten Wochen dieses Jahres bereits erste gutgelaufene US-Aktienpositionen reduziert bzw. komplett aufgelöst. In der zurückliegenden Woche haben wir diese Praxis im US-Bankensektor und im Rüstungssektor fortgeführt und zahlreiche Positionen verkleinert bzw. abgebaut.
Konklusion:
Auch wenn sich die jüngste Korrekturbewegung nicht als Auftakt eines Bärenmarktes herausstellt, werden wir mit Blick auf die USA zunehmend vorsichtiger. Wir reduzieren unser Engagement weiter!