
Der deutsche Gesundheitskonzern bietet Produkte und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante Versorgung von Patienten an. Ein Geschäftsfeld, welches aufgrund der demografischen Entwicklung auch in den kommenden Jahren Wachstum verspricht. Entsprechend attraktiv sind die langfristigen Aussichten des Konzerns. Die Fresenius-Gruppe setzt sich aus vier eigenständig agierenden Unternehmensbereichen zusammen: Fresenius Medical Care ist weltweit führend bei der Behandlung von chronischem Nierenversagen. Fresenius Helios ist Deutschlands grösste Kliniken-Gruppe. Fresenius Kabi bietet Medikamente, Medizinprodukte und Dienstleistungen für kritisch und chronisch Kranke. Kabi verhandelt derzeit zudem über einen Kauf des US-Generikahersteller Akorn für USD 4.75 Milliarden – eine aus unserer Sicht passende und sinnvolle Ergänzung. Fresenius Vamed ist spezialisiert auf das Projekt- und Managementgeschäft von Gesundheitseinrichtungen. Für das laufende Jahr rechnet Fresenius mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg zwischen 15% bis 17% und einem Anstieg des Konzernergebnisses zwischen 17% bis 20%. Auch die langfristigen Wachstumsperspektiven sind ansprechend. Bis zum Jahr 2020 will Fresenius den Umsatz auf EUR 43 Milliarden bis EUR 47 Milliarden steigern. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von über 11%. Aus unserer Sicht widerspiegeln sich die Aussichten nur unzureichend im Aktienkurs.
Konklusion:
Wir empfehlen, die Aktie mit einem langfristigen Anlagehorizont zu kaufen. Das Kurspotenzial beträgt mit Blick auf 12 Monate gut 20%.