
Die Panik an den Börsen zieht auch Unternehmen mit in den Abgrund, die faktisch nicht vom Coronavirus betroffen sind. Zu diesen Titeln zählt u.E. zum Beispiel der französische Versorger Engie. Der Konzern konnte mit den vor wenigen Tagen vorgelegten Zahlen für 2019 die Erwartungen der Analysten treffen. Wichtiger ist jedoch, dass das Unternehmen optimistisch in die nahe Zukunft blickt. Engie erwartet, das operative Ergebnis auf Stufe Ebitda auf EUR 10.5 Milliarden bis EUR 10.9 Milliarden ausweiten zu können. Die bisherige Konsensprognose der Analysten lag bei EUR 10.5 Milliarden. Zudem plant der Versorger, bis Ende 2022 Geschäftsbereiche in Höhe von EUR 4 Milliarden zu verkaufen. Wir halten die jüngsten Kursrückschläge für ungerechtfertigt und nehmen die Aktie mit einer Kauf-Empfehlung auf unsere interne Watchlist auf.