
Der Ausverkauf bei amerikanischen Gaming-Aktien in den vergangenen Wochen erscheint uns angesichts der Gesamtentwicklung des Gaming-Marktes absolut ungerechtfertigt. Allein in den USA haben die Gamer im Monat Oktober die Rekordsumme von USD 1.55 Milliarden für Spiele und Hardware ausgegeben – ein Anstieg von mehr als 70% im Vergleich zum Vorjahr. Allein mit dem Verkauf von Spielen generierte die Branche Erlöse von USD 965 Millionen im Oktober (+104%). Vor allem die Neulancierung „Call of Duty – Black Ops 4“ und „Red Dead Redemption 2“ trieben die Verkaufszahlen nach oben. Der bisherige Verkaufsrekord stammte aus dem Jahr 2008 und lag bei USD 743 Millionen. Wir erwarten, dass die gesamte Branche vor einem sehr guten Weihnachtsgeschäft steht. Entsprechend erscheinen uns die massiven Kursverluste von Gaming-Aktien vor allem als eine Chance, um günstig in eine boomende Industrie zu investieren.
Konklusion:
Der Ausverkauf im Gaming-Sektor eröffnet sehr attraktive Einstiegschancen. Wir halten EA die Treue. Bei Activision-Blizzard und Take-Two sehen wir neue Buy-Levels.