
Der französische Energiekonzern erhält eine Milliardenspritze von der öffentlichen Hand. Zu der geplanten Kapitalerhöhung von EUR 4 Milliarden will der französische Staat EUR 3 Milliarden beisteuern, wie das Finanz- und Wirtschaftsministerium jüngst mitteilte. Zudem erhält die staatlich kontrollierte EDF die Genehmigung, die Dividenden für 2016 und 2017 in Form von Aktien auszuschütten. Darüber hinaus nickte der Staat den Plan ab, dass der konzerneigene Netzbetreiber für neue Investoren geöffnet werden soll. Der in Schieflage befindliche Energiekonzern erhält durch die staatlichen Massnahmen neue Freiräume. Wir sind gegenüber dem europäischen Energiesektor weiter skeptisch eingestellt und erwarten nicht, dass der französische Konzern auf absehbare Zeit nachhaltig in die Gewinnzone zurückkehrt.