
Der Tod des thailändischen Königs Bhumibol Adulyadej (siehe Seite 18) hat die Aktionäre des Dienstleistungskonzerns DKSH verunsichert. Denn neuerliche Unruhen in dem Ferienland dürften direkt auf den Diensleistungekonzern durchschlagen. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete DKSH gut ein Drittel seines Konzernumsatzes von CHF 5.08 Milliarden in Thailand. Dabei hatte sich das Geschäft, welches in den letzten Jahren deutlich unter den politischen Spannungen und den Unsicherheiten infolge des Militärputschs im Jahr 2014 gelitten hatte, erst in den letzten Monaten wieder stabilisiert. Die Verunsicherung ist verständlich und dürfte noch eine Weile auf den Aktienkurs von DKSH drücken. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Militärführung den fragilen politischen Frieden im Land aufrechterhält. Dennoch dürfte das laufende Q4 von den Unsicherheiten geprägt sein.