
Nach gut fünf Jahren Abstinenz hat der Computerhersteller Ende Dezember ein eher mageres Comeback an der US-Börse gefeiert. Die C-Aktie startete bei USD 46 und hat sich seitdem nur wenig bewegt. Aktuell haben nur drei US-Analysten den Konzern auf dem Schirm und empfehlen diesen zum „Strong Buy“. Im Schnitt rechnen die Analysten im laufenden und im kommenden Jahr mit einem Wachstum von mehr als 7% und einem Plus beim Ertrag pro Aktie von 6% bzw. 12%. Auf Grundlage der Gewinnschätzung ergibt sich aktuell ein 2020er KGV von 11, was vorderhand durchaus attraktiv erscheint. Allerdings schiebt Dell durch die Privatisierung und die Übernahme des Speicherspezialisten EMC einen gut USD 50 Milliarden schweren Schuldenberg vor sich her, was wir als ernstes Problem erachten. Operativ läuft es für das Unternehmen wieder rund. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz um 15% und peilt für 2019 Erlöse in Höhe von USD 90.5 bis 92.5 Milliarden an.
Konklusion:
Dell ist mit einem Anteil von 17% Nummer drei hinter HP (23%) und Lenovo (21%) auf dem PC-Markt. Der Schuldenberg von mehr als USD 50 Milliarden macht uns Sorgen. Ein Investment drängt sich nicht auf.