
Die Aktie des Schweizer Auto-Zulieferunternehmens ist in den Abwärtssog des drohenden Handelskriegs zwischen den USA und Europa geraten. Jüngst rutschte die Aktie auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren ab und durchbrach dabei zugleich eine langfristige Unterstützungszone im Bereich um CHF 222 sowie die 200-Tage-Durchschnittslinie – schlechte Vorzeichen für die weitere Entwicklung des Aktienkurses. Trotz der jüngsten Bemühungen der USA und Europa, den Handelskrieg im Automobilsegment durch den kompletten Abbau von Import-/Exportzöllen doch noch aus der Welt zu schaffen, bleiben wir vorsichtig. Zu oft hat US-Präsident Donald Trump sein Angriffsziel in falscher Hoffnung gewiegt, um später noch härter zurückzuschlagen. Wir rechnen nach wie vor mit einer Ausweitung der US-Schutzzölle auf den europäischen Autosektor. Basierend auf diesem Szenario dürfte die Talfahrt der Autoneum-Aktie noch lange nicht überstanden sein.
Konklusion:
Der Handelskrieg zwischen den USA und Europa reisst den Schweizer Autozuliefer Autoneum mit in die Tiefe. Wir fürchten, dass die Talfahrt der Aktie anhält. Verkaufen Sie!