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Jahr 2025
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Jahr 2024
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Jahr 2023
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Jahr 2022

Astralis

Wir hatten mehrfach über die Wachstumsmöglichkeiten im E-Sports berichtet und sind mit einem ETF sowie via Einzelaktien in diesem Anlagesegment engagiert. Seit Montag, 9. Dezember, steht den Anlegern nun ein neuer Weg offen, um sich das Thema ins Depot zu holen. Denn mit Astralis ist eines der erfolgreichsten E-Sports-Teams an die zur amerikanischen Nasdaq gehörende Börse in Kopenhagen gegangen. Umgerechnet gut EUR 20 Millionen hat das IPO in die Taschen des Teams gespielt. Geld, welches Astralis vor allem dazu verwenden will, um zu expandieren. 50% bis 60% der IPO-Einnahmen – nach Abzug der Kosten – sollen dafür verwendet werden, um sich in Spielligen einzukaufen. Dieses „Einkaufen“ ist im E-Sport üblich und ist vergleichbar mit dem Franchise-System im US-Profisport. Die Softwarehersteller, denen die Spiele gehören, vergeben gegen Gebühr Lizenzen, welche zur Teilnahme an den von ihnen organisierten Events berechtigt. Die Teams werden dafür anteilig an den Einnahmen beteiligt. Die Branche rechnet in den kommenden Jahren mit einem anhaltend hohen Wachstum jenseits der 20%-Marke. Allerdings fällt es den E-Sports-Teams nach wie vor schwer, die wachsende Fangemeinde zu monetisieren. TV-Gelder, wie im klassischen Sport, gibt es nicht. Die E-Sports-Turniere werden in der Regel kostenfrei auf Plattformen gestreamt und Ticketerlöse sind eher marginal. Derzeit lebt die Branche v.a. von den Sponsorengeldern. Astralis selbst verdeutlicht im Börsenprospekt, woran es hakt: Bisher verdiene man im E-Sports USD 5 mit jedem „enthusiastischen Zuschauer“, in der NBA USD 33, in der Baseballliga MLB sogar USD 91.

Konklusion:
Eine Anlage in ein E-Sports-Team ist ein Hoch-Risiko-Investment. Konservative Anleger halten sich daher fern. Risikofreudige Investoren, die auf einen First Mover setzen wollen, greifen zu.