
Der Halbleiterzulieferer spürt anziehende Geschäfte und kann zugleich die Preise für seine Produkte anheben. ASML beliefert beinahe alle grossen Halbleiter-Hersteller mit Fertigungs-Maschinen. Konzernchef Peter Wennick hatte bereits im Frühjahr Optimismus verbreitet und bessere Geschäfte in Aussicht gestellt. Der Grund für den Optimismus ist die jüngst eingeführte EUV-Beschichtungstechnologie, die den Kunden die Herstellung schnellerer und gleichzeitig kleinerer Halbleiter ermöglichen soll. Im zweiten Quartal 2016 stiegen die Erlöse um ein Drittel auf EUR 1.74 Milliarden – ein Niveau, dass ASML auch für das laufende Q3 anpeilt. Unter dem Strich verdienten die Niederländer mit 354 Millionen Euro 80% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Bruttomarge soll in Q3 von aktuell 42.6% auf 47% verbessert werden. Die Aktie hat noch Luft nach oben: +10% bis 15%!