
Die ersten Daten für das abgelaufene Geschäftsjahr können eines nicht: Überzeugen! Das Umsatzwachstum von mageren 2.8% bzw. 1.7% zu konstanten Wechselkursen fiel überraschend schwach aus. Ascom selbst hatte ein Plus zwischen 3% am unteren und 6% am oberen Ende in Aussicht gestellt. Im Schnitt hatten Analysten mit einem Erlöswachstum in Höhe von 3.5% gerechnet. Auch punkto Profitabilität kann der auf Spitalkommunikation spezialisierte Technologiezulieferer nicht überzeugen. Die Ebitda-Marge kam bei 12% zu liegen, was ebenfalls deutlich unter der Ascom-Zielvorgabe von 15% ist. Analysten hatten im Schnitt mit einer Ebitda-Marge von 13.7% gerechnet. Die Mittelfristziele bis 2020 erscheinen uns mittlerweile unerreichbar und dürften von Seiten Ascoms in den kommenden Monaten nach unten angepasst werden. Dies dürfte den Abgabedruck auf die Aktie bereits im Vorfeld erhöhen.
Konklusion:
Kurzfristig könnte die Aktie zwar eine Erholungsbewegung einleiten. Mittel- bis langfristig trübt sich das Bild jedoch deutlich ein. Die Aktie ist aus fundamentalen Gründen ein „Verkauf“.