
Die jüngst gemeldeten Umsatzzahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr haben unsere Erwartungen nicht getroffen. Ein organisches Erlöswachstum von weniger als 3% erscheint uns recht mager. Der Gebäudeausrüster verdankte das ausgewiesene 10%-Umsatzwachstum vor allem Akquisitionen und Währungseffekten. Wir gehen davon aus, dass sich das ohnehin schwierige Geschäftsumfeld weiter verschärft. Fehlende Fachkräfte, steigende Lohnkosten und eine drohende Korrektur auf dem Schweizer Wohnbaumarkt dürften die Wachstumsdynamik in den kommenden beiden Jahren deutlich belasten. Ein prognostiziertes Erlöswachstum im niedrigen bis maximal mittleren einstelligen Prozentbereich lässt wenig Raum für neue Kursfantasie. Investoren lassen die Aktie links liegen.