+11.66%
YTD 2026
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Jahr 2025
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Jahr 2024
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Jahr 2023
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Jahr 2022

AP Moeller-Maersk

Der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und Euopa/China hat die Aktie der weltgrössten Reederei mit Sitz in Kopenhagen in die Tiefe gerissen. Im Tiefpunkt rutschte der Titel im Jahresverlauf um rund ein Drittel ab. Zuletzt konnte sich das Papier auf einem etwas höheren Niveau stabilisieren. Moeller-Maersk ist eine Art Kollateralschaden im Handelskrieg. Denn die Reederei, die durch den Verkauf des Energiegeschäftes noch stärker vom Schifffahrtsgeschäft abhängig ist, leidet direkt unter einem nachlassenden Welthandel. Das Unternehmen befinde sich im „Auge des Hurrikans“, wenn es um den drohenden Handelskrieg gehe, so ein Analyst. Moeller-Maersk hat seine Aktionäre bereits auf eine schwierige zweite Jahreshälfte vorbereitet. Das Unternehmen hat jüngst angekündigt, dass es seinen Dienst zwischen Asien und Nordeuropa vorübergehend zurückfahren muss – wegen saisonaler Effekte, wie das Unternehmen beteuerte. Richtig ungemütlich könnte es aber werden, wenn die USA und China den Handelskrieg bis aufs Blut ausfechten. Denn Maersk ist mit einem Marktanteil von 15% das zweitgrösste Transportunternehmen auf der Handelsroute Fernost-Nordamerika. Die rückläufigen chinesischen Exporte in die USA dürften den Konzern entsprechend finanziell belasten. An der Börse dürfte es für die Aktie – trotz der leichten Erholung in den vergangenen Tagen – weiter abwärts gehen. Anleger dürften das konjunktursensitive Segment links liegen lassen, zumal die Branche darüber hinaus auch mit Überkapazitäten zu kämpfen hat.
Konklusion:
Investments in Moeller-Maersk drängen sich trotz des tiefen Kursniveaus nicht auf. Wir rechnen aufgrund des eskalierenden Handelskonfliktes mit weiteren Kursverlusten.