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Amazon

Rund USD 1 Milliarde legt der Internetriese für den Video-türklingelhersteller „Ring“ auf den Tisch. Ein auf den ersten Blick stattlicher Preis. Doch Amazon verfolgt mit der Übernahme einen aussichtsreichen Plan. Alle Ring-Produkte lassen sich über eine App mit dem Smartphone verbinden, verfügen über Video- und Audio-Übermittlung und Bewegungssensoren. Ring könnte Amazon helfen, eine der entscheidenden Hürden beim automatisierten Versandhandel zu überwinden – die verschlossene Haustür. Zwar testet der Versandhändler seit Ende 2017 eine Verknüpfung aus Cloud-Kamera und automatischem Türschloss, um diese Hürde zu überwinden. Der Lieferdienst konnte selbstständig die Haustür öffnen und das Paket hinter die Tür stellen – hierfür musste dem Paketdienst aber ein Schlüssel ausgehändigt werden. Für viele Kunden ein zwiespältiges Gefühl. Mit Ring und Smartlock könnte diese Hürde nun gesenkt werden. Denn in Zukunft entscheidet der Nutzer selbst, wem er die Tür öffnet. Gleichzeitig verhindern die Bewegungssensoren Paketdiebstahl. Ein automatischer Zugang zur Haustür der Kunden könnte eines der grossen Probleme im modernen Versandhandel deutlich verkleinern. Dies wird umso wichtiger, wenn alle paar Tage frische Lebensmittel von Amazon entgegengenommen werden sollen. Unseres Erachtens ist der Übernahmepreis von gut USD 1 Milliarde fair und könnte sich in der Nachbetrachtung sogar als günstig erweisen. Ring ist eine langfristig sinnvolle Ergänzung des Kerngeschäfts von Amazon. Wir empfehlen, die Aktie des Internet-Versandhandels zu kaufen.
Konklusion:
Der Kauf von Ring ist eine sinnvolle Ergänzung zum Kerngeschäft von Amazon. Ring könnte helfen, eines der grössten Probleme des modernen Versandhandels zu lösen – die verschlossene Haustür.