
Obwohl der Umsatz im ersten Quartal um über 17% auf USD 20.2 Milliarden gestiegen ist und der Nettogewinn um 20% auf USD 4.21 Milliarden ausgeweitet werden konnte, zeigen Anleger der Alphabet-Aktie derzeit die kalte Schulter. Wir halten die Reaktion für eine Übertreibung im negativen Sinne. Bitter stoss den Aktionären auf, dass der Durchschnittspreis für Werbeanzeigen um 9% fiel, was dazu führte, dass die Anzeigenzahl zwar um 29%, die Werbeeinnahmen aber „nur“ um 16% auf gut USD 18 Milliarden zulegten. Wir erachten die Reaktion als übertrieben. Alphabet ist die dominierende Kraft auf dem Online-Werbemarkt, vor allem da der Konzern auch seine einstige Schwäche im Mobilsegment längst hinter sich gelassen hat. Wir rechnen für dieses und nächstes Jahr weiter mit einem Wachstum (Ebit/Ertrag pro Aktie) von je über 15%.