
Die Aktie des Sportartikelherstellers gibt uns mehr und mehr zu denken. Das Papier kostet mittlerweile fast EUR 155, satte 75% hat die Aktie seit dem Jahreswechsel zulegen können. Uns stellt sich die Frage, ob wir mit unserer Verkaufsempfehlung oder der Markt mit seinem Optimismus falsch liegt. Fakt ist, dass die Aktie mittlerweile massiv überbewertet ist. Das Papier wird mit einem Bewertungspremium von über 30% zum Hauptkonkurrenten Nike gehandelt. Es spiegeln sich hohe Erwartungen in dem Aktienkurs wider, wodurch der Spielraum für Enttäuschungen auf ein Minimum gesunken ist. Doch woher könnte eine solche Enttäuschung kommen, wenn es operativ so gut läuft? Aus unserer Sicht könnte der neue CEO Kasper Rorsted, der seit gut drei Wochen im Amt ist, die Initialzündung für eine Korrektur liefern. Denn er wird bald einige Fragen beantworten müssen: Wird Reebok verkauft? Wird das Engagement in den Randsportarten weiter zurückgefahren? Kann Rosted dazu keine befriedigenden Antworten liefern, könnte die Korrektur schneller einsetzen als Investoren es für möglich halten!
Konklusion:
Wir bekräftigen unsere Verkaufsempfehlung. Die Adidas-Aktie befindet sich unseres Erachtens auf einer gefährlichen Fallhöhe. Verkaufen Sie den Titel!