
Die Zahlen für 2018 waren solide – mehr aber auch nicht. Eine wie auch immer geartete deutliche Geschäftsbelebung konnten wir jedoch nicht erkennen. Auch die „neue ABB“, wie CEO Ulrich Spiesshofer gerne sagt, bzw. das neue Geschäftsmodell überzeugt uns nur teilweise – da wir auch dort das grundlegende Problem fehlender operativer Impulse sehen. Und die „neuen“ mittelfristigen Ziele (5 Jahre) sind alt. Der Umsatz soll p.a. um 3% bis 6% steigen, die Ebitda-Marge auf 13% bis 16% (2018: 10.9%) ausgeweitet und die Rendite auf das eingesetzte Kapital auf 15% bis 20% verbessert werden (bisher Mid Teens). Die Ziele galten schon für 2015 bis 2020 – ohne dass sie erreicht wurden. Das klingt alles wenig ambitioniert und uns fehlt das Vertrauen, das nun alles gut wird. Wir halten an unserer Verkaufsempfehlung (Ausgabe 45/2018) fest.