
Vor etwas mehr als fünf Jahren erreichte der Hype um den 3D-Druck seinen Höhepunkt. Es stünde eine Revolution in der industriellen Produktion bevor, aber auch im privaten Bereich werde der 3D-Druck die Konsumgewohnheiten grundlegend verändern. Fast USD 95 kostete damals ein Papier von 3D System. Der Hype ist verflogen und die Revolution ist ausgeblieben. Aktuell dümpelt die Aktie nach zuletzt enttäuschenden Quartalszahlen bei der Marke um USD 8 vor sich hin – ein Abschlag von mehr als 90% gegenüber dem Allzeithoch. Der Umsatz sank zuletzt und der Verlust war deutlich höher als noch vor einem Jahr – nicht gerade das, was man von einer angeblichen Wachstumsbranche erwartet. Dennoch sollten investierte Anleger den Kopf nicht hängen lassen. Denn die langfristigen Aussichten sind gut. Die Unternehmensberatung McKinsey schätzt, dass der Markt für 3D-Druck bis zum Jahr 2025 auf USD 180 Milliarden bis USD 490 Milliarden wächst.
Konklusion:
Dass Industriegiganten wie HP oder GE Milliarden in das Geschäftsfeld 3D-Druck investieren, zeigt, wie attraktiv dieses Feld ist. Anleger brauchen jedoch Geduld und einen sehr langen Atem!